Bad Hair Day? – von wegen!

Qualifikationsfeier des Berufes Coiffeusen und Coiffeure EFZ am Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg, Wattwil (BWZT)

31 Coiffeusen und 3 Coiffeure haben die Lehre erfolgreich abgeschlossen. 7 Absolventinnen schlossen mit einer Note 5.2 oder höher ab. Mit berührenden Reden, Gedichten und Geschenken liessen sich die Lernenden entsprechend feiern.

Wattwil. Nach drei Jahren Lehrzeit schlossen 34 der angetretenen 36 Kandidatinnen und Kandidaten das umfangreiche Qualifikationsverfahren erfolgreich ab. Fabienne Oh, Fachgruppenleiterin Coiffeure/Coiffeusen am BWZT, durfte die stilvoll gekleideten Lernenden, deren Angehörige und zahlreiche Gäste in der feierlich geschmückten Turnhalle der Berufsfachschule in Wattwil willkommen heissen.

Mit einer aktuellen Zeitungsmeldung zum technologischen Wandel in der Arbeitswelt blickte anschliessend Matthias Unseld, Rektor des BWZT, in seiner Begrüssungsrede kritisch in die Zukunft und ermutigte die Lernenden auf der guten Basis ihrer Lehre aufzubauen und neugierig zu bleiben.

18900 Minuten, so berechnete Gabriela Wälty, Klassenlehrperson der beiden Abschlussklassen, standen ihr in ihrem Fachunterricht zur Verfügung, um mit den Lernenden am «gemeinsamen Kunstwerk»- dem erfolgreichen Lehrabschluss- zu arbeiten. Weiter knüpfte sie mit einer berührenden Rede an die Arbeitswelt der jungen Erwachsenen an. In ihrer ausgeklügelten Ansprache verwendete Gabriela Wälty den Begriff Haarschnitt als Metapher für einen feinfühligen und ermunternden Rückblick in die vergangene Lehrzeit. «Vor drei Jahren haben wir ziemlich wirr und chaotisch - ein wenig wie an einem Bad Hair Day - in einem Raum zusammengefunden. Wie es bei einem Haarschnitt so üblich ist, mussten erst die bekannten W-Fragen geklärt werden. Wer ist wer? Was wird gemacht? Wo wollen wir hin, Wie hätte ich gerne gewisse Sachen?», mit ihren Worten erinnerte Gabriela Wälty auch an die Hürden, welche manch eine Lernende zu meistern hatte.

Im darauffolgenden Rückblick von Nadja Egli, ABU Lehrperson, wurde der Bogen zur aktuellen Fussball WM geschlagen. «Der ABU hat die Aufgabe, das was die Gesellschaft beschäftigt, in den Unterricht miteinfliessen zu lassen, dabei aber neben und auch hinter die Spielbühne zu schauen.» Dieses kritische Hinterfragen forderte Nadja Egli auch von den jungen Berufsleuten und dankte ihnen für das gegenseitige Vertrauen und den angenehmen Umgang.

Im Anschluss liessen die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Rückblicken das Publikum über ihre vergangene Lehrzeit schmunzeln. Es wurde gedichtet, beschenkt, referiert und gefilmt- die aufwendigen Beiträge wurden mit grossem Applaus und glänzenden Augen honoriert.

Der Höhepunkt der feierlichen und gut organisierten Veranstaltung bildete die Übergabe der   Noten und Ehrungen der besten Ergebnisse durch Fabienne Oh, den Fachlehrpersonen und Andrea Klaus, Vizepräsidentin von coiffureSUISSE St.Gallen. Nebst den Auszeichnungen erhielten alle Lernenden eine Profi-Werkzeugtasche, die beste Absolventin wurde zusätzlich mit einem Goldvreneli im Wert von 250.- beschenkt.

Ehrungen der besten Abschlüsse: Für die Gesamtnoten von 5.2 und höher wurden folgende Personen speziell geehrt:
Mit der Note 5.2: Ladina Alpiger, Alt St. Johann (Coiffeur Schmidhauser, Wildhaus)

Mit der Note 5.3: Marina Zimmermann, Jona (Coiffure Claudia Gmbh, Uznach), Melanie Suter, Wilen b. Wollerau (HAIRDESIGNbösch, Rapperswil), Rahel Kast Niederuzwil (Coiffure Creativa, Niederuzwil)

Mit der Note 5.4: Leandra Landolt, Einsiedeln (HAIRDESIGNbösch, Rapperswil), Natascha Gmür, Nesslau (Studio Alberto, Ebnat-Kappel)

Mit der Bestnote 5.5: Nicole Hofmann, Goldingen (Reduit Haute Coiffure Steinmann AG, Rapperswil)

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Fabienne Oh dem Hauptsponsor coiffureSUISSE für die grosszügigen Geschenke an die Lernenden. Beim anschliessenden Apéro riche im Freien liessen die jungen Berufsleute gemeinsam mit Lehrpersonen, Lehrmeistern und Angehörigen die gelungene Feier ausklingen.

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