Das Regionale unterstützen und pflegen

Unter der Rubrik «Inside coiffureSUISSE» stellen wir die einzelnen Sektionen des Verbandes vor. In dieser Ausgabe gibt Gino Chilla, Präsident der Sektion Bülach-Dielsdorf, Auskunft.

Die Sektion Bülach-Dielsdorf wurde 1906 gegründet und zählt heute mit den Ehrenmitgliedern 58 Mitglieder. Seit 2006 ist Gino Chilla Sektionspräsident. Seine Vorgängerin war Heidemarie Gilardoni, die das Amt über 30 Jahre ausübte. «Unsere Sektion ist sehr regional orientiert und gewisse Mitglieder sind schon über 40 Jahre dabei. Als Sektionspräsident setze ich mich dafür ein, dass die Inhaber der lokalen Coiffeurgeschäfte ohne Konkurrenzdenken einen gewissen Kontakt pflegen und sich unter einander austauschen können», sagt Gino Chilla. «Ich sehe uns als Mitbewerber und nicht als Konkurrenten. Man kann sich gegenseitig helfen, sei es mit Informationen oder auch mal mit Produkten. Wenn in der Sektion ein neues Geschäft eröffnet wird, gehe ich immer vorbei und biete Hilfe an, zum Beispiel bei Fragen zum GAV. Wichtig ist, dass die Stimmung untereinander in der Region gut ist. Mein schönstes Erlebnis war das Fest zum 100jährigen Jubiläum der Sektion in Dielsdorf. Weitere Highlights sind unsere gemeinsamen Ausflüge. Da sind immer etwa 25 Mitglieder dabei. Auch unsere GV ist immer ein schöner Anlass. Wir treffen uns jeweils zu einer Sitzung, dann gibt es ein feines Essen mit Möglichkeit zum Gedankenaustausch unter Berufskollegen. Die Teilnahme an der jährlichen, nationalen Delegiertenversammlung von coiffureSUISSE ist ebenfalls ein wichtiger Termin. Eine Mitgliedschaft bei coiffureSUISSE bringt viele Vorteile.  Dazu gehören unter anderem auch die Vernetzung mit anderen Geschäften, der Informationsaustausch und die Möglichkeit Weiterbildungen und Events zu besuchen.» Gino Chillas persönliches Statement an seine Berufskollegen: «Ich finde es wichtig, dass wir Coiffeure darüber reden, wenn wir ein Erfolgserlebnis haben aber auch wenn wir eine negative Erfahrung machen. Freude sollten wir mit anderen teilen und negative Erfahrungen als Warnung kommunizieren. Da kann man daraus lernen und Berufskollegen so davor bewahren, den gleichen Fehler zu machen.»

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